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Shelby American Inc., Geburt einer Legende

Logos Shelby American Inc.

Das Logo von Shelby American Inc.
Das Cobra Logo von Shelby American Inc.
Die Zusammenarbeit von Dhelby und Ford.

Shelby GT 500

Das Shelby GT 500 Cabrio
Das Shelby GT 500 Cabrio Heckansicht



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Die Geschichte der Legende Shelby American Inc. beginnt eigentlich schon 1952 mit dem ersten Straßenrennen des 29 jährigen Carroll Shelby auf einem geliehenen MG, einem Sportwagen der britischen Firma Morris Garage.

Shelby gewinnt gegen die anderen MG und tags darauf schlägt er die leistungsstärkeren Jaguar.

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Noch im gleichen Jahr führt er auch die Marke Allard zum Jahresende in einem Proberennen zum Sieg. Durch diese Erfolge in Serie macht der eigentlich unbekannte Shelby auf sich aufmerksam, 1953 macht ihm Aston Martin ein Angebot, er kommt mit der Legende Juan Manuel Fangio zusammen, der zu dieser Zeit schon zwei Vize- und einen Weltmeistertitel in der Formel 1 sein eigen nennen konnte.

Shelby feiert Erfolge mit Aston Martin in Amerika und Europa bis er Ende 1954 nach Amerika zurückkehrt, um mit Donald Healey seine Marke Austin-Healey zu mehreren Rekorden zu führen.

Kurze Zeit später hat er einen schweren Unfall, der ihn fast ein Jahr von jeglichen Starts fernhält. Nur mit Spezialanfertigungen und einer Menge Enthusiasmus konnte Carroll Shelby gemeinsam mit Phil Hill wieder erste Rennen auf Ferrari bestreiten.

1957 startete er für Maserati und wird wie schon 1956 Fahrer des Jahres, bedingt sicherlich auch durch sein spektakuläres Rennen, wobei er in Führung liegend einen Fahrfehler begeht, nach einen fantastischen Aufholjagd am Ende doch als Sieger triumphiert.

Auch den Langstreckenrennen drückt er seinen Stempel auf, 1959 gewinnt er, wieder für Aston Martin, das Langstreckenrennen von Le Mans. Danach folgen Einsätze in verschiedenen Formel 1 Cockpits.

Sicherlich den Glanzpunkt seiner Karriere stellt das Jahr 1960 dar, das auch sein letztes Jahr im aktiven Motorsport darstellen sollte. Mit dem Boliden, den die Legende Juan Manuel Fangio zuletzt pilotiert hatte, einen Maserati 250F beschließt er seine Laufbahn.

Herzschmerzen zwingen Shelby zum aufhören. Nach dieser aktiven Zeit versucht er sich mit einer Shelby School of High Performance Driving, einer Rennfahrerschule, bis er seine legendäre Firma Shelby American Inc. gründet. Spezialisiert auf Umbauten mit denen Shelby Weltruhm erlangen sollte.

Entgegen kommt Shelby die Entscheidung von Bristol Cars Ltd., sich nach mehreren schweren Unfällen aus dem Motorsport zurück zu ziehen. Betroffen ist davon auch AC Cars Ltd., die nun ohne Triebwerk dastehen. Shelby ergreift die Chance und geht mit einem Vorschlag auf AC zu, er will Motoren beschaffen und den erfolgreichen AC Ace überarbeiten.

Shelby erfuhr allerdings erst nach dieser Zusage vom neu entwickelten Ford V8, der wie geschaffen war für einen Einsatz in diesem Sportwagen. Somit wurde nach intensiven Verhandlungen auch ein Vertrag mit der Ford Motor Company über die Lieferung dieser Antriebseinheiten abgeschlossen.

Anfang 1962 begann die Auslieferung der ersten Cobras, die schon nach kurzer Zeit zur Legende werden sollten, die Zusammenarbeit mit Ford wurde vertieft und Carroll Shelby gründete mit dem Formel 1 Piloten Dan Gourney den Rennstall All American Racers oder kurz AAR, mit dem es ihm gelang die mit Siegen verwöhnten Ferraris zu schlagen.

Das zweite unvergessene Modell, das Shelby unter seine Fittiche nahm und seinen unverwechselbaren Stempel aufdrückte, war der Ford Mustang. Die ersten Shelby Mustangs erschienen 1965, ausschließlich in weiß lackiert und mit breiten blauen Mittelstreifen längs zur Fahrtrichtung versehen, hatten diese schon über 300 PS.

Shelby schloss einen Handel mit der Automietfirma Hertz über die Lieferung von 1000 speziellen Modellen, die bei beiden Firmen für einen größeren Bekanntheitsgrad und ein besseres Image sorgen sollten. Anfänglich ging die Rechnung für beide auf, dann wurde es aber für Hertz zu teuer, da diese Leistungsstarken Wagen bis ans Limit beansprucht wurden und somit zu hohe Betriebskosten produzierten.

Die sicherlich herausragendste Modifizierung des Mustang war der GT 500 von Shelby. Anfänglich mit dem neuen V8 mit 6,4 Liter Hubraum bestückt, wurde später das Monstertriebwerk, welches auch in der Cobra 424 verwendet wurde, eingebaut.

Ein V8 mit über 7 Liter Hubraum und 400 PS reichten aus, das dieser Shelby Mustang nur noch von sehr wenigen überholt werden konnte. Mit der Anpassung der Versicherungsprämien endete 1970 der Glanz solcher Boliden und Shelby nahm neue Herausforderungen an.

Anfang der 80er Jahre jedoch zog es ihn in die Automobilbranche zurück, trotz einer Zusammenarbeit mit Chrysler, Prachtstück war die Verfeinerung eines von Lotus entwickelten Modells, und später Dodge, konnte Shelby es nicht lassen, den AC Cobra Mitte der 90er neu auf den Markt zu bringen.

Auch der Mustang erlebte ein Revival, 2007 kam er neu auf den Markt, technisch auf der Höhe der Zeit mit einem 5400 ccm V8 Motor mit Kompressor, der bis zu 500 PS erreicht, sollte er als direkter Konkurrent zur Corvette von Chevrolet antreten.

Auch heute noch treibt der Name Shelby den Blutdruck der Fans in die Höhe und die Profiltiefe der Reifen nach dem ersten Start auf das Mindestmaß. Trotz oder gerade wegen der unvernünftig hohen PS-Leistungen ist und bleibt diese Marke ein Novum bei allen Fans.

Artikel vom 051107 / Last modified 130310

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