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McLaren Cars Ltd., Sportwagen der Superlative

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Die Marke McLaren Cars Ltd. wurde 1989 von Gordon Murray gegründet. Dieser erfüllte sich damit einen Lebenstraum. Murray war zuvor Designer beim Formel 1 Team McLaren.

Das Team, das Murray um sich scharrte, war wie geschaffen, einen Supersportwagen zu konstruieren. Für eine Zusammenarbeit konnte er unter anderem Peter Stevens gewinnen, der sich vorher verantwortlich zeichnete für die Entwicklung des Jaguar XJR 15 und des Lotus Elan.

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Um passende Räumlichkeiten musste man sich auch keine Sorgen machen, da kurz vor der Gründung von McLaren Cars Ltd. der italienische Rennstall Ferrari seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem britischen Designer J. Barnard beendet hatte und damit das Entwicklungsbüro geschlossen wurde.

Die Arbeiten an dem Supersportwagen konnten somit Ende 1990 beginnen. Nachdem ein Prototyp die 1991 die ersten Tests überstanden hatte und das Konzept in seiner Grundform umsetzbar war, konnte man 1992, stilgerecht zum Großen Preis der Formel 1 von Monte Carlo, das erste Modell vorstellen. Nicht nur laut dem Entwickler Gordon Murray, sondern auch der Fachpresse, war abzusehen das dieser Supersportwagen in vielerlei Hinsicht das Genre neu definieren würde. Schon allein die nackten technischen Daten können ein Bild malen, ohne das man diesen Wagen je gesehen hätte.

Die Karosserie aus Verbundwerkstoffen hat einen cw Wert von 0,34, einzigartig für diese Zeit einen beweglichen Heckspoiler, der beim starken Abbremsen verhinderte, das die Heckpartie zu leicht wurde. Aus der Planung heraus sollte dieser Bolide auch Bremsen aus Karbon erhalten, die bekannt aus der Formel 1, mit exorbitanten Verzögerungswerten aufwarten konnten.

Dieses Projekt wurde allerdings verworfen, da diese im normalen Straßenverkehr nicht auf Betriebstemperatur gekommen wären und somit schlechter abgebremst hätten wie Scheiben aus Stahl.

Der V12 Motor, das Herzstück eines jeden Boliden kommt von BMW, gefertigt aus Leichtmetall stellt dieses Kraftwerk aus 6100 ccm 550 PS mit knapp 600 Nm Drehmoment zur Verfügung, die ausreichten eine Geschwindigkeit von knapp 390 km/h zu erreichen. Beschleunigung von 0 auf 300 km/h in 22,8 Sekunden.

Traumwerte, die die Aussage von Murray bekräftigen, die ultimative Sportwagenwaffe zu entwickeln. Apropos Waffe, für viele kommt dieser Traumwagen erst in erreichbare Nähe, wenn die freundliche Bank in der Nachbarschaft mit einen Argumentationsverstärker davon überzeugt werden würde, diesen Kauf zu sponsern.

Im Jahr des frei verkäuflichen Erscheinens, 1993, betrug der Kaufpreis 550.000 Englische Pfund. Nach den heute gültigen Wechselkurs wären das 810.528 Euro oder zu den damaligen Zeiten 1.585.255 DM. Da heißt es wohl sicherlich für viele, so viel PS braucht kein Mensch. Übrigens wäre dieser Traumwagen sogar in der Lage, eine kleine Familie zu transportieren.

Vati muss zwar vorn in der Mitte allein sitzen, aber Mutti und Nachwuchs könnten hinten Platz nehmen. Damit ist der McLaren einer der wenigen in Serie gebauten dreisitzigen Sportwagen. Auf Anhieb einfallen würde mir dazu auch noch der Matra Bagheera, der allerdings alle drei Personen vorn anordnete. Der McLaren F1 wurde bis 1998 in drei leicht verschiedenen Varianten 100 mal gebaut. Ungefähr zur Hälfte für den Straßenverkehr und zur Hälfte für den Rennsport.

Die Ende 2002 in McLaren Automotive umbenannte Firma arbeitet seit 2003 mit Mercedes-Benz zusammen und fertigt den Mercedes-Benz SLR McLaren. Der Nachfolger des McLaren F1 ist in Gemeinschaft von Info» Daimler-Chrysler und McLaren entwickelt wurden.

Die Karosserie diesmal komplett aus Karbon gefertigt, verfügt wie der Vorgänger über einen verstellbaren Heckflügel, der allerdings hier auch die Aufgabe einer Luftbremse übernehmen kann. Durch die Verbesserungen in der Technik kann hier nun für die Bremsanlage auch auf Karbon zurück gegriffen werden.

Der Motor, dem ersten Anschein nach eine Nummer kleiner, doch bei einem genaueren Vergleich ungleich potenter als der Vorgänger. Natürlich nicht mehr von Info» BMW geliefert, wird der V8 mit Kompressoraufladung in Handarbeit bei der Mercedes-Benz Tochter AMG gefertigt. Die Aufladung kann aus den 5500 ccm Hubraum stolze 626 PS mobilisieren, die ausreichen für eine Höchstgeschwindigkeit von 334 km/h. Zum Vergleich der Preis, gegenüber dem Vorgänger fast ein Schnäppchen, 450.000 Euro. Produziert wird der SLR in mehreren Varianten bis das selbst gesetzte Limit von 3.500 verkauften Einheiten erreicht ist.

In Anbetracht der Traumpartnerschaft für die Fans von McLaren und Info» Honda der Königsklasse der vergangenen Tage und der Neuigkeit das das Formel 1 Team McLaren diese Partnerschaft mit dem Motorenlieferanten Honda wieder aufleben lässt ab der Saison 2015 einen Artikel über den erfolgreichsten McLaren-Honda Rennwagen der letzten Turbo Ära. Der Bolide McLaren Honda MP 4/4, Ayrton Senna #12 von 1988.

Artikel vom 311007 / Last modified 070315

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