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AMC - American Motors Corporation

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AMC Gremlin

Der AMC Gremlin



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Die Geschichte der American Motors Corporation, kurz AMC, beginnt 1954 durch den Zusammenschluss der beiden amerikanischen Automobilhersteller Nash Motors und Hudson Motor Cars. Die Fahrzeuge zu dieser Zeit wurden unter dem Namen Rambler verkauft, der ins deutsche übersetzt Wanderer bedeutet, eine Beziehung zu dem deutschen Hersteller gleichen Namens besteht allerdings nicht.

Erfahrung im Bereich des Automobilbaus war somit reichlich vorhanden und durch den findigen Ingenieur G. Romney, der schon zu dieser Zeit auch in Amerika die Zukunft für Kleinwagen sah, konnte sich AMC recht schnell etablieren.

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Der erste Kleinwagen Amerikas, der Gremlin, wurde trotz des bescheidenen Images knapp 650.000-mal verkauft. Die Bezeichnung Kleinwagen sollte man hier auch eher mit amerikanischen Augen sehen. Motorisiert war der Gremlin als Town Car mit einem 3,8 bis 5 Liter Aggregat, von europäischen Gesichtspunkten her doch etwas übertrieben für die Klassifizierung Kleinwagen.

Erst als George Romney AMC verließ, um sich in der Politik zu versuchen, schwenkte man auf den Bereich der Sportwagen und Muscle Cars um und versuchte dort gegen die erfolgreichen Modelle von Ford, Plymouth und Chevrolet anzukommen.

Die ersten Modelle, die nun unter den Namen AMC und nicht mehr als Rambler verkauft wurden, waren die Modelle AMX und Javelin. Da der Markt der Sportwagen zu dieser Zeit wuchs rechnete man sich gerade vom Javelin, einem formschönen Sportcoupe hohe Verkaufszahlen aus. Doch gerade in diesem Segment zählte nicht nur das Aussehen und die Leistung, sondern auch der Name und das Prestige einer Marke.

AMC erkannte das und versuchte alles, das schnellstens zu verbessern. Roger Penske, heute eine Legende im Rennsport, wurde damit beauftragt, ein Rennteam zu führen und für AMC die benötigte Steigerung des Bekanntheitsgrades durch Siege zu erzielen.
1970 gelang der erste Sieg bei der Trans- Am Rennserie.

Trotz der Erfolge sanken die Verkaufzahlen, Probleme der Zulieferer mit der Produktion von Motoren für neue Modelle trieben AMC in eine finanziell kritische Situation. Sicherlich spielte die Übernahme von Kaiser- Jeep 1970 darin auch eine Rolle.

1978 wurde dann von AMC eine Kooperation mit Renault eingegangen, die darin ein Sprungbrett zur Eroberung des amerikanischen Marktes sahen. Die Rechnung ging aber nicht auf, so blieben trotz teilweiser Verkaufserfolge die finanziellen Probleme bestehen. Auch Renault geriet zunehmend unter Druck und verkaufte die Anteile an AMC 1979 an die Chrysler Corporation.

Diese verschmolz den Namen des erfolgreichsten AMC Modells Eagle mit Jeep zur Jeep Eagle Division. Mitte der 90er Jahre wurde der Name Eagle komplett gestrichen, Jeep gehört nach der Fusion von Chrysler und Daimler Benz zur Daimler Chrysler AG.

Wie die Geschichte zeigte hielt diese Ehe der beiden Giganten nur kurz. Doch Chrysler konnte auch nach der neuen Eigenständigkeit kein Konzept gegen rückgängige Verkaufszahlen finden und gehört ab 2014 mit der Marke Jeep und anderen zu Fiat.

Artikel vom 221007 / Last modified 240616

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