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Pontiac Car Company, Kultmarke der Muscle Cars

Markenlogo Pontiac

Das Logo der Pontiac Car Company

Pontiac Car Company

Schriftzug der Pontiac Car Company

Pontiac Firebird
K.I.T.T.

Der Pontiac Firebird aus Knight Rider
Der Pontiac Firebird in der Heckansicht



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Die Geschichte der amerikanischen Automobilmarke Pontiac geht zurück auf die Gründung der Oakland Motor Company 1907 in Pontiac Michigan.

Schon zwei Jahre nach der Gründung wurde sie von General Motors übernommen und in die Konzernhierarchie neben Buick und Oldsmobil eingegliedert.

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Über siebzehn Jahre sollte es dauern, bis die Zusammenarbeit 1926 Früchte trägt und mit dem Pontiac Six ein so erfolgreiches Modell von Oakland auf den Markt kommt, welches sich schon im ersten Jahr fantastisch verkauft, dass die Konzernleitung 1931 den Firmennamen Oakland abschafft und die Marke Pontiac geboren wird.

Bis in die frühen 40er Jahre gelingt es Pontiac seine Modelle so erfolgreich am Markt zu etablieren, dass die Marke Pontiac zum Verkaufsführer seiner Klasse in Amerika aufsteigt.

Anfang der 50er Jahre sortiert sich Pontiac in der General Motors Familie von der Produktpalette über Chevrolet ein und steigt in die Top Ten der Verkaufsrangliste der USA ein. Schärfste Widersacher sind Ford und das Tochterunternehmen von Chrysler, Dodge.

Erfolgreich ist hier das Modell Chieftain, erhältlich als Limousine, Kombi und Cabrio. Nach einem Wechsel in der Führungsriege versucht man mit dem Modell Tempest GTO behutsam ein neues Image einzuführen, um auch junge Käufer mit sportlichen Ambitionen für sich zu gewinnen.

Obwohl sicherlich nicht wirklich jemand das floppen dieser Baureihe in Betracht gezogen hatte, hatte auch keiner mit dem durchschlagenden Erfolg gerechnet. Pontiac hatte mit dem Tempest GTO nicht nur die Lücke bei den sportlichen Modellen geschlossen, sondern gleich eine neue Ära, die der Muscle Cars, ins Leben gerufen.

Kurz nachdem Ford mit dem Mustang die so genannten Pony Cars der erstaunten und begeisterten Kundschaft vorgestellt hatte, konterte Pontiac und sorgte für einen Run auf die Modelle des GTO. Das Geheimrezept war eigentlich gar keins, der GTO war in der Grundausstattung schon ordentlich motorisiert und typisch amerikanisch mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Für rund 2500 Dollar bekam man ein Coupe mit 335 PS.

Einzigartig war das Serientuning, tiefer, härter und mit breiteren Reifen sowie das Triebwerk mit 6,4 Litern und 360 PS, Sperrdifferenzial und bessere Bremsen und kein Ferrari hatte den Hauch einer Chance beim Beschleunigen. Das alles für 1300 Dollar Aufpreis, ein Supersportwagen zum Schnäppchenpreis.

Natürlich kaufte man die serienmäßigen Nachteile mit, schwammiges Fahrwerk, immer noch schlechte Bremsen und die aufgrund des Designs maximale Höchstgeschwindigkeit von etwas mehr als 190 km/h. Doch diese Mängel waren bei fast allen amerikanischen Autos anzutreffen und so konnten sie den Siegeszug der GTO Serie nicht aufhalten.

Auch dem abflauen der Muscle Car Euphorie und den verschärften Abgasnormen konnte Pontiac jederzeit ein gutes Rezept entgegensetzen, so dass auch der Nachfolger der GTO Reihe, der Firebird ein noch größerer Erfolg wurde.

Vor allem die Pontiac Firebird Trans Am Modelle, benannt nach der gleichnamigen Rennserie zogen Leute mit Benzin im Blut in ihren magischen Bann. Direkte Konkurrenz zu Chevrolet Camaro und der Corvette eiferte man mit immer neuen Höchstwerten um die Gunst der Käufer. Ausgesprochen erfolgreich und das zu Recht waren die Modelle Anfang der 70er Jahre, fast vollendet im Design, schon im Stand schnell und mit Motoren ausgestattet, die aus dem V8 bis zu 350 PS aus 7400 ccm Hubraum schöpften. Später wurden auch leistungsschwächere Triebwerke bis hin zu 100 PS aus 4100 ccm beim normalen Firebird angeboten.

Erst nach der zweiten Energiekrise schien die Ära der Muscle Cars endgültig zu Ende. Pontiac griff zum Notfallplan und brachte Anfang der 80er Jahre den Zweisitzer Fiero auf den Markt. Technisch fortschrittlich und vom Design her sehr sportlich, wurde der Wagen von den Kunden allerdings nur sehr zögerlich angenommen.

Der Fiero glich eher einem europäischen Sportwagen wie dem Fiat X1/9 als einem amerikanischen Automobil. Die größten Kritikpunkte war das knappe Raumangebot und der Vierzylinder, der so gar nicht das Flair eines Sportwagens aufkommen lassen wollte. Auch mit der Implantierung des V6 aus dem Firebird, der einen Punkt vehement ausmerzte, wurde der Fiero nicht zum Liebling der Kunden, obwohl zumindest seine Straßenlage schon fast legendär war. Nach gut 190.000 verkauften Einheiten zog Pontiac den Schlussstrich, keine Gewinne, keine Fieros mehr.

Heute hat Pontiac seine Produktionspalette dem Markt angepasst, vom Cabrio über den Familienwagen bis hin zu den SUVs, den sportlichen Geländewagen ist alles im Angebot, um den Kunden für jede Lebenslage etwas bieten zu können.

Artikel vom 041107 / Last modified xxxxxx

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