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Cunningham Automobile, eine Automobilmarke aus dem Rennsport

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Cunningham

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Die Marke Cunningham sollte am ehesten noch Rennsportfans geläufig sein, am meisten denen, die über den Tellerrand der großen Serien hinaus Bescheid wissen und sich auch explizit für die 24 Stunden von Le Mans interessieren.

Briggs Cunningham war ein Mann mit Benzin im Blut, kurz nach dem ersten Weltkrieg, Anfang der 20er Jahre prägte ihn der Kontakt zum Rennsport, indem er bei verschiedenen Straßenrennen gemeinsam mit seinem Onkel einen Dodge mit Hispano-Suiza Motor pilotierte.

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Durch sein vorhandenes Vermögen war er in der Lage, sich mit seinem eigenen Rennstall einen Namen im Motorsport zu verschaffen, indem er Anfang der 40er Jahre mit einem eigenen Team einstieg und die Vorbereitungen Ende der 40er Jahre traf, ab 1950 bei dem Langstreckenrennen, den 24 Stunden von Le Mans mitzufahren.

Die ersten Autos, die Briggs Swift Cunningham in Le Mans einsetzte waren zwei Cadillac. Der Erfolg, als Privatier den zehnten und elften Platz zu holen, beflügelte das ganze Team und schon im darauf folgenden Jahr wurden erstmalig Cunninghams eingesetzt.

Das erste Modell, bezeichnet als C1 mit vielen Teilen von Cadillac ging etwas unter in der nächsten Entwicklung, dem C2 der Teile von Ford und einen V8 von Chrysler erhielt. 1951 trat das Team Cunningham mit zwei C2 in Le Mans an, keiner konnte das Rennen beenden, aber der Erfolg zwischenzeitlich viele Werksteams zu schlagen und auf dem zweiten Rang zu fahren bestätigte Briggs Cunningham in seiner Entwicklung.

Hier reifte auch der Entschluss, diesen Boliden für Rennsportbegeisterte Gutbetuchte Fans Straßentauglich zu machen. Das Modell C3 wurde als Coupe und als Cabrio lediglich von 1953 bis 1955 nur etwas mehr als 25 mal in Cunninghams Firma in Florida USA hergestellt.

Am Auto lag es sicherlich nicht, das Design war vom feinsten, gezeichnet und gebaut vom italienischen Karosseriebauer Vignale. Eher war es das übliche Problem, unbekannter Name und ein Preis, der über dem Durchschnitt in dieser Leistungsklasse lag. Die Fahrleistungen standen denen von bekannten und beliebten Sportwagenherstellern dieser Zeit wie Lamborghini, Jaguar oder auch Porsche keineswegs nach, nur das zu aufwendige Produktionsprozedere, die Autos pendelten bei der Fertigstellung zwischen Italien und Florida USA per Schiff hin und her, zeigten sich im Preis. Kaum jemand war geneigt doppelt so viel zu bezahlen, wie eigentlich Markt- und Zeitüblich war.

Nachdem das unbekannte Gelände der Herstellung von Straßensportwagen wieder verlassen wurde, konzentrierte sich Cunningham nur noch auf den Rennsport, entwickelte zwischenzeitlich das Modell C4R, das selbst im Rennsport auffiel. Die Optik war brutal, der Sound der Hemis brachial und als Markenzeichen war üblicherweise beim Team Cunningham die Lackierung weiß mit zwei durchgehenden blauen Streifen längs zur Fahrtrichtung.

Hemis war übrigens der Spitzname oder die Abkürzung für die Triebwerke von Chrysler mit halbkugelförmigen Brennräumen, die Chrysler auch als einziger Hersteller lange Zeit explizit bewarb.

Cunningham setzte bis 1955 eigene Produkte für Langstreckenrennen ein, danach fuhr er sehr erfolgreich für die Raubkatzen von Jaguar und auch, wenn auch nicht ganz so erfolgreich für Maserati, wo er Anfang der 60er Jahre sein Team mit dem Modell Tipo von Maserati ausstattete. Selbst für die deutsche Automobillegende Porsche bestritt Briggs Cunningham Ende der 50er Jahre Rennen.

Artikel vom 301007 / Last modified xxxxxx

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