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Jensen Motors Ltd., Automobilmarke mit Technikinnovationen

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Jensen Motors

Jensen Automobil



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Jensen Motors Ltd. wurde 1935 von den Brüdern Alan und Richard Jensen in England, West Bromnich gegründet.

Die Firma ging hervor aus Smiths & Sons, ihrem ehemaligen verstorbenen Arbeitgeber, der schon Zuliefereraufträge für die Automobilindustrie durchgeführt hatte. Auch Jensen Motors hatte das Ziel, Karosserien als Auftragsfertigung zu produzieren.

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Jedoch schon ein Jahr nach Gründung brachte Jensen Motors ihr erstes eigenes Automobil auf den Markt. Das Modell S war gut verarbeitet und motorisiert und zielte auf die etwas betuchtere Käuferschicht.

Besonderheit dieses Cabrios, das bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges gefertigt wurde, war die mittels Hebel wählbare Übersetzung der Hinterachse, so dass der Pilot über sechs Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge verfügte.

Nach dem zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Firma Jensen auf die Entwicklung und den Bau von sportlichen Cabrios und Coupes, ohne dabei aber ihre Wurzeln, die Fertigung von Karosserien aus den Augen zu verlieren, wie für Volvo oder auch den Austin Healey.

Da das erste Modell nach dem Krieg, der Jensen Interceptor als zu langsam und schwerfällig bemängelt wurde, kam in den 50er Jahren ein neues Modell auf den Markt, das innovative Nachfolgemodell 541, mit serienmäßigen Scheibenbremsen und einer Karosserie aus Fiberglas brachte Jensen etwas in die Serienfertigung ein, was bis dato unbekannt war.

Abgelöst wurde dies durch das Modell Jensen CV8, formschön und mit einem 5,9 Liter Motor von Chrysler, der eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 210 km/h erlaubte.

Ab 1966 gab es gleich zwei neue Modelle, den neuen alten Jensen Interceptor, mit Motoren die bei einem Hubraum von bis zu 7,2 Litern 330 PS leisteten, sowie der Jensen FF.

Das Modell FF war mit einer neuartigen Art des Allradantriebes und serienmäßig mit Antiblockiersystem (ABS) von Dunlop ausgerüstet. Somit war Jensen mit einer der ersten, nach Moskwitsch und vor Subaru und Audi, der Allradantrieb in Serie baute. Die innovative Technik war für die damalige Zeit allerdings zu neu, zu anders, die Absätze bewegten sich auf Kleinserienniveau. Bis zum Ende der Produktion wurden in fünf Jahren nur 320 Stück gefertigt.

Durch die schlechte Absatzlage seiner Modelle, bedingt auch durch Qualitätsmängel der neuen Technologien, wurde die Lage für Jensen Motors immer prekärer. Ende der 60er Jahre liefen auch die Verträge zur Produktion von Karosserien für den Sunbeam Tiger und den Austin- Healey 3000 aus. So kam es, dass die Automobilfirma Jensen 1970 von den Amerikanern Donald Healey und Kjell Qvale übernommen wurde, die Jensen Motors unter dem Namen Jensen- Healey weiterführten.

Artikel vom 190807 / Last modified 150310

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