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Steyr, von Gewehren und Automobilen

Markenlogo Steyr

Das Logo von Steyr

Steyr 220 Cabriolet

Steyr Cabriolet von 1938
Steyr Cabrio 1938 Seitenansicht



autoglasklar / 260317

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Autolexikon / Zufallsbild

Der Markenname Steyr, Synonym für österreichische Produkte aus den Bereichen der Fahrradindustrie, Traktorenfertigung und Automobilherstellung firmierte seit 1926 als Steyr Werke AG.

Die Geschichte reicht jedoch zurück bis in das Jahr 1821, als erstmalig unter der Leitung von Leopold Werndl Waffenteile in Steyr hergestellt wurden. Diese Waffenproduktion machte die Josef und Franz Werndl & Company, Waffenfabrik und Sägemühle bis zum Beginn des ersten Weltkrieges zu einer der größten Waffenfabriken Europas. Moderne Handfeuerwaffen bestimmten die Produktion.

Mit der Umfirmierung zur Österreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft (ÖWG) hatte man zeitweise über 16.000 Arbeiter, die Waffen und Gerätschaften für das kaiserlich und königliche Heer von Österreich - Ungarn fertigten.

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Nach dem Ende des ersten Weltkrieges war die Waffenfertigung unnötig und den Verliererstaaten auch verboten wurden, es mussten um dem Konkurs zu entgehen andere Produktionszweige gefunden werden.

Einer davon war die Herstellung von Fahrrädern die schon zu Zeiten des Krieges begonnen wurde. Diese so genannten Steyr Waffenräder wurden schon ab 1910, zu dieser Zeit natürlich für das Militär, hergestellt und nach dem Krieg für die zivile Nutzung abgestellt.

Ähnlich war es in der Automobilsparte, die Waffenautos ab 1920 bestimmt für das Heer, wurden nach Ende des Krieges modifiziert weitergebaut und trugen zum weiterbestehen der ab 1926 unter Steyer - Werke AG firmierenden Marke bei.

Nachdem die Automobilproduktion kurzzeitig auf Grund von Absatzproblemem stagnierte wurde mit dem von Ferdinand Porsche konstruierten Steyr Typ 30 diese wieder aufgenommen und in Folge ausgebaut.

Nur acht Jahre später wurde auch auf Grund der Weltwirtschaftskrise die Entscheidung getroffen durch eine Fusion der bekannten österreichischen Automobilhersteller sich wettbewerbsfähiger auf dem in- und ausländischen Markt präsentieren zu können.

Der Verbund der Marken Steyr, Info» Puch und Austro-Daimler sowie der namentlich nicht auftretenden Oestereichischen Flugzeugfabrik Oeffag firmierten ab 1934 als Steyer - Daimler - Puch AG.

Unter diesem Verbund wurde die sehr erfolgreichen Modelle 100 und 200 sowie der Steyr 50 und 55 Baby mit den strömungstechnisch optimierten Karosserien entwickelt und gut verkauft. Auch leichte LKW und Spezialfahrzeuge wurden im Verbund, jedoch unter der Marke Steyr entwickelt und hergestellt.

Mit der Angliederung an das deutsche Reich wurde die Produktion wieder primär auf die Rüstung, also militärtechnische Gerätschaften umgestellt. Nach dem zweiten Weltkrieg tritt der Markenname Steyr vor allem im Bereich der Nutzfahrzeuge in Erscheinung.

Die PKW Produktion die generell in einer starken Kooperation mit Fiat stattfand wurde 1959 eingestellt. Steyr blieb bis zum aus des Firmenverbundes als letztes als Marke erhalten und firmiert heute unter Magna - Steyr.

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Steyr Pkws 220, 55 Baby und 30
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Artikel vom 120816 / Last modified xxxxxx

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