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Artega GmbH & Co. KG, ehemalige deutsche Sportwagenmarke

Markenlogo Artega

Das Logo von Artega

Artega GT

Der Bolide Artega GT

Artega GT Heck

Der Artega GT in der Heckansicht

Artega GT Innenraum

Artega GT Innenansicht



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Eine neue Marke auf der AMI 2008 war der deutsche Automobilhersteller Artega, ein Tochterunternehmen der schon 20 Jahre erfolgreich im Automobilmarkt operierenden Zuliefererfirma Paragon AG.

Von Klimalösungen über Bediensysteme bis hin zu hochwertigen Car Hifi Anlagen wird hier ein breites Spektrum an individualisierbaren Zurüstteilen gefertigt.

Die im Jahre 2007 gegründete Automobilmarke Artega ist in dem kleinen Städtchen Delbrück in der Nähe von Paderborn beheimatet und hat sich als Ziel gesetzt, die deutsche Sportwagenlandschaft als neuer Kleinserienhersteller zu bereichern.

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An Erfahrung sollte es nicht fehlen, war doch der amtierende Technische Leiter von Artega vorher bei bei BMW sowie Alfa Romeo beschäftigt und in zeitlichen Etappen Chef der renommierten italienischen Sportwagenlegende Maserati und der britischen Edelmarke Rolls- Royce.

Das erste und auch sehr ehrgeizige Projekt der Firma Artega ist der, in verschiedenen Medien schon als Porsche Killer bezeichnete, Sportwagen Artega GT. Vorgestellt wurde er zu allererst auf dem Genfer Autosalon 2007 und erregte hier sofort das Aufsehen der Fachpresse und des Publikums.

Schon die Maße entsprechen den Schönheitsidealen eines Supersportwagens, bei einer Länge von 3,90m, einer Breite von 1,80m und einer Höhe von nur 1,20m wird einem die Power und Sportlichkeit schon visuell vermittelt.

Auch die Materialauswahl ist eines Sportwagen würdig, die Karosserie entworfen vom ehemaligen Designchef von Aston Martin ist aus dem sündhaft teuren aber auch entsprechend leichten Kohlefaser und sitzt auf einen Rahmen aus Aluminium, der im Heckbereich den eingekauften Volkswagen V6 Direkteinspritzer beherbergt.

Dieser wiederum ist im Verbund mit dem Sechsgang Direktschaltgetriebe aus dem gleichen Hause und einem moderaten Kampfgewicht mehr als prädestiniert für enorme Beschleunigungswerte, die schon nach fünf Sekunden die 100 km/h Marke durcheilen und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h garantieren.

Insgesamt ist dem Artega GT als Newcomer der Automobilscene der Erfolg zu gönnen, der es dieser Firma ermöglichen könnte eine neue, noch unbekannte Automobilmarke im Sportwagensegment zu etablieren.

Selbst die Preisgestaltung des schmucken Sportwagens ist bodenständig, knapp 80.000,00 EUR für 300 PS im Verbund mit gutem Design und extravaganten Materialien, die sich auch bei der Verarbeitung im Innenraum wiederspiegeln, sollten an einem Erfolg kaum noch zweifeln lassen.

Selbst die Eigenvorgabe von jährlich 500 produzierten und verkauften Einheiten lassen das Ganze mit Blickwinkel auf diese Zutaten letztendlich realistisch erscheinen.

Wenn auch etwas zu optimistisch realistisch, der Markt mag keine Nobodys in dieser Kategorie der Supersportwagen, kein Name kein Verkauf. Zu wenig Verkäufe, die Geschichte schreibt hier mit eingemeiselten Buchstaben, Insolvenz. Diese wurde auch im Sommer 2012 eingeleitet. Die Paragon AG ist dabei als Mutterkonzern noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Durchaus hätte das Projekt Artega auch Paragon zu Fall bringen können.

Die Paragon AG hat Artega wieder aufgenommen und bietet noch den Service für die verkauften Artega GT an.

Artikel vom 270408 / Last modified 080614

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