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Peerless Car Company / Peerless Motors Ltd.

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Die britische Automobilmarke Peerless Car Company wurde 1956 von Bernard Rodger, Rennmechaniker und Konstrukteur, James Byrnes als ehemaligen Rennfahrer und John Gordon gegründet. John Gordon besaß zu diesem Zeitpunkt schon die Firma Peerless Motors Ltd., die sich mit dem Vertrieb von Jaguar Modellen im mittleren Südengland befasste.

Die Idee war, einen Sportwagen mit Tourerqualitäten im mittleren Preissegment auf den Markt zu bringen, der sich von den damaligen Modellen unterscheiden sollte. Dafür wurde als Prototyp ein 2+2 Sitzer gewählt, dessen Karosserie sich bei verschiedenen Stilrichtungen bediente.

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Lange Motorhaube, kurzes Stummelheck und angedeutete Heckflossen waren eher unüblich. Die Karosserie des ersten Prototypen war noch aus Blech, diese Fertigungsart hätte jedoch die finanziellen Kapazitäten von Peerless gesprengt. Aus diesem Grund gab man die später in der Serienproduktion verwendeten Karosserie aus Glasfiber bei einem Hersteller aus Middlesex in Auftrag.

Der erste Serien Peerless GT, wie man dieses einzige Modell dann getauft hatte, entstand 1958. Die Karosserie aus Glasfiber war auf einem Rohrrahmen aufgebracht, der so einfach wie möglich gehalten wurde. Der Vierzylinder mit 2000 ccm und 90 PS genauso wie das Getriebe stammten aus einem Triumph. Die Motorisierung reichte, um den GT auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 170 km/h zu beschleunigen.

Im gleichen Jahr nahm die Marke auch an dem Publikumswirksamen Langstreckenrennen, den 24 Stunden von Le Mans teil. Die Zuverlässigkeit und auch die Schnelligkeit waren recht gut, was allerdings kaum Einfluss auf die Verkaufszahlen hatte, lediglich ca. 40 Stück wurden bestellt. Peerless kämpfte mit den ureigensten Problemen, die schon vorher viele kleine unbekannte Marken hatten.

Fehlendes Geld durch zu wenig Verkäufe und zu wenig Verkäufe durch den unbekannten Namen. Erschwerend hinzu kam auch noch, dass sich die erste Eigenproduktion aus den Gründen der Kleinserienproduktion und den hohen Entwicklungskosten vom Preis her zwischen solchen etablierten Marken wie Jaguar oder Triumph einordnen musste. Kaum jemand war willens, für einen anfänglich auch nachlässig verarbeiteten GT so viel Geld auszugeben.

Die Firmengründer waren allerdings nach dem erfolgreichen Renneinsatz optimistisch, was die Verkaufszahlen angeht, leider trat dieser Schub nie ein. Peerless konnte auch nicht in die Offensive gehen, jedes Modell was verkauft wurde, ging erst in die Fertigung, wenn es bestellt wurde. Damit waren zwar die Kosten für die Lagerhaltung sehr gering, eine Expansion durch aggressive Werbung oder gar die Eroberung anderer Märkte allerdings unmöglich.

Durch die bestehenden finanziellen Engpässe gab die Peerless Car Company nur vier Jahre nach Gründung auf. Diese Entscheidung war sicherlich von den drei Gründern nicht einstimmig gefällt wurden.

Im gleichen Jahr gründete Bernard Rodger die Developments Ltd. und stellte den Peerless GT leicht abgeändert unter dem Namen Warwick her. Leider mit dem gleichen Erfolg. Angedacht war es sogar, den Warwick mit einem V8 Motor von Buick auf den Markt zu bringen, diese Idee wurde aber nach dem Misserfolg des Warwick nicht mehr durchgeführt.

Artikel vom 041107 / Last modified xxxxxx

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