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Skoda, tschechische Automobilmarke

Markenlogo Skoda

Das Logo von Skoda

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Der Skoda MB 1000 in Rallye Version

Skoda Fabia zivil und als S 2000

Skoda Fabia
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Die Firmengeschichte des tschechischen Automobilherstellers Skoda begann 1859. Graf Wallenstein- Wartenberg legte mit der Gründung einer Maschinenfabrik und Gießerei den Grundstein für den heutigen Erfolg von Skoda.

Gefertigt wurden zu dieser Zeit hauptsächlich Bauteile und Ausrüstung für verschiedene Fertigungszweige wie, Mühlen, Brauereien und für Eisenbahnanlagen.

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Erst 1869, mit der Übernahme durch Emil Skoda, kam der Name, unter dem der Konzern heute noch als Marke firmiert. Emil Skoda, Ingenieur und Geschäftsmann konnte Skoda schnell vergrößern und zu einer führenden Metall verarbeitenden Fabrik ihrer Zeit machen. Die Produktion wurde ausgeweitet auf verschiedene Teile für große Zivil- und Kriegsschiffe.

1899 wurde der schnell wachsenden Firma Rechnung getragen durch eine Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft. Die Produktion und auch die Produktionsbereiche wurden noch einmal erweitert. Teile von großen Industrieanlagen, wie Kraftwerken und Kanälen standen ebenso auf der Liste wie auch Rüstungsgüter.

Gerade der Bereich Rüstung führte zu einer schnellen Expansion von Skoda. Vor dem ersten Weltkrieg erhielt Skoda Rüstungsaufträge von verschiedenen fernöstlichen und südamerikanischen Ländern und wurde auch zum größten Waffenlieferanten für das Heer und die Marine von Österreich-Ungarn.

Erst mit der Gründung der Tschechoslowakischen Republik 1918 wurden außer Rüstungsgütern auch wieder Produkte für den Zivilen Bereich angeboten.

Im Dezember 1923 wird das Markenzeichen von Skoda registriert, zuerst in zwei verschiedenen Formen, die jedoch zu dem heutigen Logo kaum Änderungen aufweisen.

Zur Bedeutung des Logos in einer Kurzform ist soviel bekannt, das der Kreis ein Symbol für weltweit, der Flügel für Fortschritt, der Pfeil für Qualität und der Kreis als Symbol eines Auges für Weitblick steht. Für dieses Logo soll der Kopfschmuck und die Symbolsprache von Indianern Inspiration gewesen sein.

Ab dem Jahre 1925, durch den Zusammenschluss mit der Firma Info» Laurin & Klement wird Skoda zu dem Hersteller, unter dem er heute bekannt ist, einem Automobilhersteller. Mehrere Pkw Modelle wurden entwickelt und nach der Weltwirtschaftskrise die Produktion wieder ausgeweitet auf verschiedene Richtungen, vor allem wurde auch wieder die Fertigung von Rüstungsgütern bis hin zum Panzer forciert.

Durch die Eingliederung von Skoda in die deutsche Rüstungsfertigung während der Besatzungszeit des zweiten Weltkrieges wurden die Produktionszentren zum Ziel der anglo- amerikanischen Bombenangriffe und zum Ende des Krieges zu zwei Dritteln zerstört.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen verstaatlicht und die Produktion wieder auf viele Ausrichtungen konzentriert. Ein Hauptzweig war dabei wieder die Automobilherstellung im Werk bei Mlada Boleslav, in dem schon die Fahrzeuge von Laurin & Klement gefertigt wurden und worin sich heute das Museum beider Marken befindet.

Die Konzentration auf Heckgetriebene Fahrzeuge bis 1987 erwies sich zum Ende hin als Fehler, deshalb begann man mit dem Modell Favorit im gleichen Jahr die Produktion umzustellen auf Frontgetriebene Fahrzeuge, was bis heute beibehalten wurde.

Seit 1991 gehört Skoda wie auch Audi zur Volkswagen Gruppe und konnte durch die Modernisierung der Produktionsverfahren und der Modelle den Absatz und den Export steigern.

Die Volumenmodelle Oktavia und Fabia haben sich nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im Rennsport einen guten Namen erkämpft. Mit verschiedenen Erfolgen im Rallyesport und einer großen Fangemeinde in verschiedenen Formel Cups kann Skoda seinen Bekanntheitsgrad weiter steigern.

Artikel vom 120807 / Last modified 270516

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Skoda Museum, Mladá Boleslav [Englisch]

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