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Frazer Nash Ltd./ A.F.N. Ltd., britische Automobilmarke

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Archiebald Frazer-Nash, ein englischer Offizier und Geschäftsmann konnte nicht hinnehmen, dass die Firma Godfrey Nash Cyclecars, an der er Teilhaber war, Anfang der 20er Jahre geschlossen werden musste.

Seine Ansicht war, das in der technischen Auslegung der hergestellten Modelle noch wesentlich mehr Potential stecken würde. Mit dieser Überzeugung gründetet er 1923 seine neue Firma Frazer Nash Ltd.

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Die Modelle, die ab 1924 in der Werkhalle in Kingston-upon-Thames entstanden beinhalteten eine relativ einfache Philosophie, alles an den Modellen entstand in Handarbeit und welche Motorleistung das jeweilige Fahrzeug bekam, entschied der Kunde.

Eine weiter Besonderheit bei allen Vorkriegsmodellen war das schnell zu schaltende Kettengetriebe, wodurch alle Vorkriegsmodelle den Spitznamen Chain Gang trugen. Nach kleineren Erfolgen zog die Firma 1926 um nach Isleworth und firmierte ab diesem Zeitpunkt als A.F.N. Ltd.

Archibald Frazer- Nash hatte nach kurzer Zeit genug vom Leben als Geschäftsmann und verkaufte seine Firma 1936 an die Brüder Aldington, die auch weiterhin das importieren von BMW- Modellen aufrecht erhielten.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde A.F.N. Ltd. wieder umbenannt in Frazer Nash und arbeitet eng mit Bristol zusammen. Aus den Reparationsleistungen, die Deutschland leisten musste, erhielt Frazer Nash Konstruktionspläne und Unterlagen von BMW Motoren und auch detailiertes Grundlagenwissen zu einzelnen Modellen.

Auf dieser Grundlage und mit dem richtigen Motoren Know-How stieg Frazer Nash auch im Rennsport ein und konstruierte in der Folgezeit recht erfolgreiche Rennwagen, die in verschiedenen Formel Rennen und auch in der Königsklasse Formel 1 Erfolge verzeichnen konnten.

Seine größten Erfolge in der Königsklasse waren im Jahr 1952, als mit zwei unterschiedlichen Modellen ganze zwei Rennen lang die Saison mitgefahren wurde. Der Frazer Nash FN 48 des Teams Frazer-Nash-Bristol konnte durch den Briten Ken Wharton insgesamt 3 WM Punkte einheimsen mit einem großartigen vierten Platz beim Großen Preis der Schweiz in Bern gleich nach den Marken Ferrari und Gordini.

Trauriges Ereignis bei einem Rahmenrennen zum GP verunglückt der damals sehr bekannte und insgesamt erfolgreichste Vorkriegs-Silberpfeil Rennfahrer Rudolf Caracciola so schwer, dass er seine Rennfahrerkarriere beenden musste.

Diese Achtungserfolge im Rennsport waren jedoch nicht von Dauer, so dass sich Frazer Nash nach den sich einstellenden Misserfolgen gänzlich aus dem Motorsport zurückzog. Sicherlich war auch schon zu dem damaligen Zeitpunkt die Formel 1 keine preiswerte Angelegenheit, so das es für Teams, die aus der Formel 2 in die Formel 1 aufsteigen wollten oftmals auch am Geld scheiterte, zumal Sponsoren noch wie wir sie Heute kennen, unbekannt waren.

Auch das folgende Projekt, mit Porsche eine Zusammenarbeit anzustreben kam bald wieder zum erliegen. Ein geplantes neues Modell kam über den Status Prototyp nicht hinaus und Frazer Nash musste 1957 mit akutem Geldmangel die Produktion einstellen.

Artikel vom 190807 / Last modified 130310

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