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Vom Namen her begann die Geschichte der Daimler Motor Company in Deutschland. Geschuldet der Tatsache, das Gottlieb Daimler nicht nur seine Motoren in viele Länder verkaufte sondern auch die Lizenz für die Fertigung derselben, war sicherlich unbeabsichtigt die rechtliche Seite der Verwendung des Namens Daimler strittig.

1893, als Frederick Richard Simms, der 1891 die Lizenz von Gottlieb Daimler für den Herstellung und den Vertrieb der von Daimler entwickelten Motoren in Großbritannien und anderen Ländern erworben hatte, die Gründung der Daimler Motor Syndicate beschloss, holte er auch Gottlieb Daimler in den Vorstand und im Gegenzug bekam Simms einen Sitz im Vorstand der Daimler Motoren Werke.

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Um nicht nur Motoren zu bauen, sondern sich auch im Automobilbau zu etablieren gründete Simms zusammen mit Harry Lawson Anfang des Jahres 1896 die Daimler Motor Company in Coventry ins Leben gerufen. Harry Lawson hatte nicht den besten Einfluss auf die weitere Vorgehensweise der Daimler Hersteller aus England.

Fehlentwicklungen, die durch ihre Unverkäuflichkeit, davon Modelle mit immensen Motoren mit bis zu 11 Litern Hubraum, finanzielle Schwierigkeiten hervorriefen führten zu einer Abwicklung der Daimler Motor Company und zu einer Neugründung 1904 als Daimler Motor Company Ltd.

Ab da ging es zwar wieder aufwärts, es konnte jedoch nicht verhindert werden, das die Birmingham Small Arms Company oder auch kurz BSA Daimler mit in ihr breit aufgestelltes Konsortium integrierte. In Folge gelang es Daimler sich mit einer Motorenentwicklung bei einer ganz bestimmten Familie in das rechte Licht zu rücken.

Gemeint sind damit die kultivierten und laufruhigen Schiebermotoren, die bis weit in die 30er Jahre in den Daimler Modellen verbaut wurden. Diese Motoren waren es schließlich, die die britische Königsfamilie dazu bewog, sich in den luxuriösen Limousinen chauffieren zu lassen. Dies wiederum war für Daimler ein immenser Imagegewinn. Der einzige Fehler, den die Schiebermotoren hatten, das sie relativ viel Öl verbrannten und dadurch ständig eine leichte blaue Rauchfahne hinter sich herzogen war in diesem Zusammenhang fast wie ein Statussymbol.

Zur Zeit des ersten Weltkrieges wurden Luxusautomobile kaum gebraucht und so ging auch Daimler dazu über, Lastkraftwagen, Motoren sowie Panzerfahrzeuge für das britische Heer herzustellen.

Aber schon kurz nach dem Krieg wurde die Fertigung wieder aufgenommen und der Anspruch als Hersteller von Luxusautomobilen weiter gefestigt. Bis Mitte der 20er Jahre hatten alle Modelle einen Sechszylinder Motor und ab 1926 wurde der direkteste Konkurrent, Rolls-Royce, wieder um Längen geschlagen mit der Vorstellung des Modells Daimler Double Six, der als Flaggschiff von Daimler einen V12 mit über 7000 ccm Hubraum implantiert bekam. Die Verkaufszahlen dieser Oberklasse waren zwar sehr gering, aber der erneute Prestigezuwachs reichte um Rolls Royce wiederum zu überflügeln.

Ab dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges brach das geordnete Chaos über Daimler herein. Verschiedene Fertigungsreihen und die Verzettelung auf zu viele Bereiche ließen die reine Automobilfertigung drastisch absinken. Zum Image des Herstellers des königlichen Fuhrparkes passte es auch weniger, zur gleichen Zeit Busse, auch wenn es so bekannte wie der rote Doppeldecker von London waren, Militär- und Nutzfahrzeuge herzustellen.

So kam es, das 1960 der Edelhersteller Jaguar die Chance zur Erweiterung nutzte und Daimler von dem Konsortium BSA erwarb. Ab dieser Zeit war allerdings auch die Zusammenarbeit der beiden Firmen gut zu erkennen, die Philosophie und auch die Teile näherten sich immer weiter an.

Daimler wurde teilweise sportlicher und Jaguar eleganter, beides führte aber auch nur dazu, das Anfang der 90er Jahre die Ford Motor Company diese beiden Marken aufkaufte, wobei dann die Produktion des Daimlers eher auf besonders luxuriöse Kleinserien heruntergefahren wurde.

Artikel vom 190807 / Last modified xxxxxx

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