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Rennserie DTM Deutsche Tourenwagen Masters, Daten und Infos

Bekannter ist diese Rennserie unter dem Namen Deutsche Tourenwagen Meisterschaften, geändert wurde der Name zu Deutsche Tourenwagen Masters nach dem Aus der ersten Serie 1996 nach einer Kostenexplosion.


Das Logo der DTM

Technische Daten:
DTM 2012

Ausrichter: ITR / DMSB
Gründung: 1997
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Marken: 03
Teams: 15
Fahrzeuge: 25
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Rennläufe: 18
Renndistanz: Runden
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Start: stehend
Boxenstopp: 1
Handikapsystem: nein

Die Geschichte dieser Tourenwagenserie begann eigentlich schon mit der DRM, den Deutschen Rennsport Meisterschaften, die ab 1971 ausgetragen wurden. Gedacht als Promotion für die Automobilindustrie und den Verkauf von Serienwagen entartete der seriennahe Rennsport relativ schnell in finanzielle und Leistungstechnische Höhen, die mehrfach zum Absturz führten.

Absturz daher, weil sich die Serie vom bezahlbaren Massenrennsport immer mehr Richtung unbezahlbaren, wohlgemerkt für die Hersteller unbezahlbaren, High End Race entwickelte. Nach und nach klinkten sich Hersteller aus, folgerichtig verlor die Serie immer mehr das Interesse der Markenfans.

Rangeleien um die Reglements führten zu Komplikationen, die Kosten stiegen in noch astronomischere Höhen und 1996 war endgültig Schluss mit den Deutschen Tourenwagen Meisterschaften.

Die Nachfolgeserie, die International Touring Car Championship erlebte den gleichen Niedergang wie die DTM, nur noch etwas schneller. Lediglich die Verbreitung sollte etwas mehr dem internationalen Standard genügen.

Danach wurde eine Kunstpause eingelegt, die Hersteller suchten äquivalente Vermarktungsebenen und fanden diese teilweise in anderen Serien. Die FIA GT und der STW Cup der Serie 2 Tourenwagen. Lediglich die Fans vermissten die DTM ungemein und konnten mit den neuen Serien nichts anfangen, daher einigten sich die Motorsportverantwortlichen der einzelnen Marken auf einen Neuanfang. Nicht alle Hersteller gehen diesen Weg mit. Mercedes und Opel stellen Werksteams, Audi lässt sich vorerst von einem Privatteam vertreten.

Jeder der drei Hersteller hat dabei andere Prioritäten, Mercedes will seine Heckpower profilieren, Opel legt Wert auf die Seriennähe und damit kalkulierbare Kosten und Audi möchte Allradtechnik in den Rennsport einbringen. Problematisch war die Einigung generell, jeder versuchte Vorteile zu bekommen, seine Marke bei der geplanten Rennserie in das rechte Licht zu rücken.

Letztlich blieben durch die Restriktionen, es war als Karosserieform nur Coupes erlaubt, nur zwei Hersteller für diese neue Serie übrig. Um die neue DTM nicht zu einem Markenpokal verkommen zu lassen, wurden die Reglements drastisch gelockert, Audi stieg mit dem nicht Konkurrenzfähigen TT Modell ein und erhielt dafür in Folge etliche Zugeständnisse, bis das Regelwerk viertürige Limousinen vorsah.

Die Zeichen der Zeit wiederholten sich schon nach kurzer Zeit, Opel strich seinen Beitrag aus Kostengründen, die DTM stolperte wieder über das gleiche Problem wie Jahre zuvor. Da BMW nie in der DTM vertreten war, man wollte alle Kräfte für die Formel 1 bündeln, verblieben nur noch Mercedes und Audi. Trotz guter Rennfights definitiv zu wenig Abwechslung für die Zuschauer. Auch um die Gerüchte, MG oder Volvo würde die DTM um weitere Marken erweitern, bewahrheiteten sich leider nicht.

Somit ist es wiederum schade, eine Rennserie, in der sich die Zuschauer zumindest optisch mit den Autos identifizieren können, die es käuflich zu erwerben gibt, mangels Auswahl an Marken so einzuschränken. Die Technik, die unter der optisch seriennahen Karosserie die Rennboliden antreibt hat mit den Straßenwagen der jeweiligen Hersteller kaum etwas gemeinsam, Hightech fast wie in der Formel 1 entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Nun bleibt nur abzuwarten, ob die Verpflichtung eines Ralf Schumacher für die Saison 2008 als bekannter ehemaliger deutscher Formel 1 Pilot das fehlen einer Markenvielfalt bei den Herstellern kompensieren kann. Die zweite Alternative wäre, das die Gerüchte über den Einstieg der Toyota Tochter Lexus sich ausnahmsweise einmal bewahrheiten würden.

Diese Gerüchte bewahrheiteten sich leider nicht, allerdings wird in 2012 nach dem Rückzug von Opel in der DTM wieder ein Dreikampf ausgefochten, ausschließlich mit deutschen Marken. Nach dem Verkauf des Formel 1 Teams wurde es sportlich stiller um BMW, das soll sich in diesem Jahr ändern. Drei Teams und einen amtierenden DTM Meister wirft BMW in die Wagschale um das Ringen zur Deutschen Tourenwagen Masters.

Zwei ehemalige Formel 1 Piloten und ein Formel 1 Testfahrer wollen dem Feld der Tourenwagenprofis Paroli bieten und sorgen sicherlich auch 2015 wieder für spannende Duelle auf den 9 Kursen in Europa.

Technische Neuerungen in 2012 betreffen den Boxenstopp, ähnlich der Rennserie ADAC GT Masters ist das Nachtanken bei den Boxenstopps verboten, das Punktesystem wurde analog der GT Masters angepasst, die Qualifyingprozedur erinnert allerdings mehr an die Königsklasse Formel 1, drei Etappen, die langsamsten Fahrer scheiden aus.

Die größte Reglementänderung nach dem einführen des DRS Systems 2013 analog zur Formel 1 um Überholvorgänge einfacher zu gestalten, wird es im Sinne von mehr Spannung ab dem Rennjahr 2015 zwar einen Lauf weniger im Rennkalender geben, dafür pro Rennwochenende der DTM zwei Wertungsläufe bestritten. Das heißt somit 18 Rennen pro Saison.

Punktewertung 1. Platz 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
25 Punkte 18 Pkt. 15 Pkt. 12 Pkt. 10 Pkt. 8 Pkt. 6 Pkt. 4 Pkt. 2 Pkt. 1 Pkt.

Artikel vom 220308 / Last modified 040115

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