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Elva Engineering, hervorgegangen aus Chapman Sports Motors

Logo Elva Engineering

Das Logo von Elva Engineering

Elva Courier

Das Cabrio Elva Courier

Elva 160XS

Der Elva 160XS



autoglasklar / 090517

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Die britische Automobilmarke Elva ist recht wenig bekannt, in Folge aber um so beliebter, der Grund dafür ist relativ einfach, nur ein Straßenwagen gehört zur Produktpalette.

Doch der Reihe nach, Frank Nichols begann als Gebrauchtwagenhändler und späterer Inhaber der Autowerkstatt Chapman Sports Motors, die sich auf den Motorsport und vor allem auf Rennmotoren spezialisiert hatte. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg kam der Entschluss, selbst Automobile zu konstruieren und herzustellen.

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Das erste Modell war der CSM Special, CSM stand hier für den Namen seiner Automobilwerkstatt, Chapman Sports Motors. Die Rennwagen wurden national und international zum Erfolg, so dass Nichols Ende der 50er Jahre die Firma Elva Engineering gründete um den Automobilbau weiter zu forcieren. Der Name Elva leitete er hierbei aus dem französischen von elle va, sie geht, ab.

Um den Erfolg, den Elva zu dieser Zeit genoss, nicht nur auf der Rennstrecke präsentieren zu können, beschloss Nichols Sportwagen für die Straße zu bauen. Das Resultat war der Elva Courier, der ab 1958 in Kleinserie vorerst nur für den Export gefertigt wurde. Ein Jahr später wurde dieses Modell als Bausatz, hier waren steuerliche Gedanken ausschlaggebend, auch in England verkauft.

Der Courier war ein einfach und robust aufgebauter zweisitziger offener Sportwagen, der durch anfänglich 70 PS bis am Ende 95 PS aus einem Ford Aggregat bei einem Gewicht von nur ca. 700 kg durchaus sportliche Leistungen vollbringen konnte.

Trotz das der Courier am Ende in verschiedenen Werken produziert wurde und auch noch mit der Serie III ein Coupe nachgezogen wurde, gab es in der gesamten Bauzeit nur wenige Veränderungen.

Da Elva zu klein war um die Fertigung komplett zu übernehmen, folgte man dem Trend der Zeit und verwendete fertige Baugruppen, wie Getriebe und Motor von MG bzw. am Ende die Baugruppen aus dem Ford Cortina.

Die Auftragsbücher waren voll, der Absatz stimmte und doch musste Nichols Anfang der 60er Jahre Konkurs anmelden. Nichols führte die Firma Ende 1961 unter dem Namen Elva Cars Ltd. fort. Um den Courier weiterhin produzieren zu können ging er eine Zusammenarbeit mit der Trojan Ltd. ein, an die er aber schlussendlich seine Firma verkaufte.

Die Entwicklung des Modells 160 XS, der mit einem Motor von BMW ausgestattet werden sollte wurde aus diesen Gründen auch nie in Serie gefertigt, lediglich ein paar Vorserienmodelle erblickten noch das Licht der Welt.

1962 wurde der Courier von Trojan noch einmal überarbeitet, nach rückgängigen Verkaufszahlen wurden aber 1966 die Rechte komplett an die Firma Ken Sheppard Customised Sports Cars verkauft, der die Fertigung noch zwei Jahre bis 1968 weiterführte.

Artikel vom 190807 / Last modified xxxxxx

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